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Dr. theol. Thomas Markus Meier Beruf: Theologe und Erwachsenenbildner

Interesse an der GCM: Interreligiöser Dialog, Gastfreundschaft, Austausch, für ein besseres Klima für Mulsime hierzulande werben

Wirkungsfeld/Ort: Bildung und Propstei, Römisch-Katholische Kirche im Aargau
Kathrin Rehmat, Co-Präsidentin

Beruf: Pfarrerin VDM, ev. ref. / ök. Theologin, Erwachsenenbildnerin, Pflegefachfrau SRK



Interesse an der GCM: Horizonte erkennen, Wissen über und Erfahrung in Religion, Gesellschaft und Geschichte austauschen, gemeinsame Nenner suchen und stärken. Themen wie Minderheit, Freundschaft, Fremd - und Andersheit, Solidarität, Umgang mit Vorurteilen, Augenhöhe üben, Schattengymnastik … Frieden in Beziehung suchen, Glaubensfreiheit verwirklichen, Leben feiern. Familie in Pakistan.



Wirkungsfeld/Ort: deutschsprachige evangelisch- reformierte Kirchgemeinde Biel/ Bienne

Sevim Polat Beruf: Ursprünglich Kaufmännische Angestellte. Anschliessend div. Aus- und Weiterbildungen im Bereich Früherziehung absolviert. Zurzeit tätig als Spielgruppenleiterin und Leseanimationen in 3 verschiedenen Gemeinden im Kanton Solothurn. Mein Fachgebiet gehört der Lese- und Sprachförderung. Auch als Beiständin im KESP tätig

Interesse an der GCM: Ich bin Muslimin, die in der Schweiz geboren und als Tochter eines Imam aufgewachsen ist. Unsere Kinder wachsen ebenfalls in zwei Kulturen auf. Mit diesem Background ist das Interesse an der GCM von Haus aus gegeben.

Wirkungsfeld/Ort: Beruflich in verschieden Gemeinden im Kanton Solothurn. Vorstandsmitglied im TOAB – SOKA (Soziale Organisation für Kultur und Ausbildung). Sporadische Besuche bei Schul-, Gymnasium- und Pädagogische Hochschulklassen zu Thema Islam/Muslime in der Schweiz Seit 2007 bei der GCM
Beruf: Architekt / Geschäftsführer

Interesse an der GCM: Leider gibt es auf christlicher und auf muslimischer Seite viel zu viel gegenseitige Vorurteile, die auf Unwissen basieren. Andererseits sollen beide Glauben, der christliche und der muslimische, mit viel Bewusstsein, Engagement und Liebe ausgelebt werden können; losgelöst von jeglichem Fanatismus, basierend auf einen Leitsatz des Mevlana Celaleddin Rumi: Wir lieben die Schöpfung mit dem Referenzen des Schöpfers. Daher kommt meine Entscheidung mich bei GCM zu engagieren.

Wirkungsfeld/Ort: Beruflich: In der Firma in Grenchen oder auf Baustellen zwischen Biel und Aarau
Ehrenamtliche Engagements: Bau- und Immobilienberatungen bei Islamischen Vereinen, Diverse Veranstaltungen im Rahmen des Interreligiösen Dialoges, sofern vom Beruf und von der Familie übrigbleibende Zeit zulässt.
Lamya Hennache Beruf: Juriste, Master en droit de la santé au Maroc 2009. Master en Droit International et Européen Université de Genève 2013 Certificat de droit transnational Univ.Genève.2013

Interesse für die GCM: Als Muslimin, die in der Schweiz lebt, möchte ich auf meine Weise am gesellschaftlichen Miteinander teilhaben. Als Muslimin habe ich in der Schweiz auch einige schwierige Erfahrungen machen müssen und ich wünsche mir, dass das Verhalten gewisser Personen sich nicht wiederholt. Sich Leuten anzunähern, ihnen zuhören und mit ihnen sprechen ist die beste Art um Konflikte zu vermeiden und um Verdächtigungen aufzulösen.

Wirkungsfeld: Ich bin vielfältig aktiv; Im Rahmen meiner Arbeit als Juristin pflege ich den Kontakt zu verschiedenen Menschen jeglicher Herkunft oder religiöser Zugehörigkeit. Ich bin unter Anderem Mitglied bei Dar- An- Nur, dem islamischen Frauenzentrum in Bern (vgl. Webseite) und engagiere mich für die feministische Friedensorganisation (vgl. Webseite)
Dr. Angela Büchel Sladkovic Beruf: Theologin und Erwachsenenbildnerin

Interesse an der GCM: Über das Eigene hinausschauen; Kontakte knüpfen; zusammen etwas tun; von anderen lernen; etwas beitragen zum friedlichen Zusammenleben der Religionen

Wirkungsfeld: bis 2015 im Vorstand des SKF Schweizerischen Katholischen Frauenbundes zuständig für religiöse und kirchliche Fragen; im Moment freiberuflich tätig: Mitwirkung im Vorbereitungsteam Weltgebetstag der Frauen Bern; im Vorstand der Frauenkirche Bern; engagiert im interkulturellen Frauentreff Worb, publizistische Tätigkeit.
Anna Tekako

Beruf: Studentin der pharmazeutischen Wissenschaften im Bachelor, ETH.



Interesse an der GCM: Aufgrund der jüngsten politischen Ereignisse erachte ich die Vielfalt der Gesellschaft und das friedliche Zusammenleben besonders wichtig. Durch die Auseinandersetzung in verschiedenen interreligiösen Workshops erfuhr ich, dass die Aufklärung und vor allem der Dialog viel dazu beitragen. Oft denke ich, dass der religiöse und politische Fundamentalismus ein Produkt des gescheiterten kritikarmen Dialogs zwischen Menschen und sich selbst ist. Die GCM trägt in meinen Augen eine auf Dialog basierende Funktion, welche eine konstruktive Zukunft ermöglicht.



Wirkungsfeld/Ort: Sekretärin der GCM

Ehemalige

Nassouh Toutoungi Beruf: Christkatholischer Pfarrer

Interesse an der GCM: Aus biographischen Gründen zwischen mehreren Kulturen aufgewachsen (ein libanesischer sunnitischer Vater und eine Schweizer ehemalig römisch-katholische, jetzt christkatholische Mutter). Freundliche Kontakte über die religiöse Grenze hinaus zu pflegen. Kulturellen Austausch fördern: Musikalische und künstlerische Brücke schlagen, zum Beispiel in kreativer Form von interreligiösen Feiern.

Wirkungsfeld/Ort: Alles was zum Pfarramt gehört (Gottesdienste, Seelsorge, Religionsunterricht, Ökumene, usw.) in Biel/Bienne und Saint-Imier.
Luzius Jordi Pensionierter ref. Pfarrer, seit ihrer Gründung bei der GCM, aber erst seit fünf Jahren im Vorstand und für zwei Jahre deren Ko-Präsident (zusammen mit Rifa'at Lenzin).
Mein Interesse am interreligiösen Dialog und speziell am Islam wurde während meiner sechsjährigen Tätigkeit als Pfarrer der deutschen Gemeinde in Beirut geweckt (1976-1982).

Während meiner Tätigkeit als Pfarrer im Seeland und in Thun war ich berufsbedingt eher Passivmitglied im Verein. Aktiviert (und für die Mitarbeit im Vorstand motiviert) hat mich jedoch erst die leidvolle Antiminarett-Abstimmung 2009. Ich bin je länger desto mehr der Überzeugung, dass es in unserem Land und weltweit nicht nur ein besseres interreligiöses Verhältnis braucht, sondern (besonders für die drei monotheistischen, sog. abrahamitischen Religionen) eine gemeinsame "multireligiöse Theologie". Nur sie könnte dem Zangengriff zwischen dem Säkularismus auf der einen Seite und den Fundamentalismen auf der andern Widerstand entgegen setzen.

Seit dem Jahr 2000 habe ich zusammen mit einem libanesischen Freund schon ca. sieben Gruppenreisen nach Syrien und in den Libanon mitorganisiert und mitgeleitet.
Dominik Fröhlich Walker, Sekretär

Beruf: katholischer Theologe, Seelsorger
Interesse an der GCM: Beitrag zu Frieden in unserer Gesellschaft und Welt; Räume für interreligiöse Begegnung und Verständigung schaffen jenseits der Extreme Fundamentalismus und religiöse Beliebigkeit.


Interesse an der GCM: Der Dialog der monotheistischen Religionen ist mir seit meiner Studienzeit wichtig. Der interreligiöse und vor allem der muslimisch-christliche Dialog braucht in der heutigen Zeit Gefässe wie die GCM, weil sie jenseits von religiösem Fundamentalismus und religiöser Beliebigkeit Räume für zwischenmenschliche Begegnungen schaffen. Die GCM kann eine Hilfe sein, um hinter allen vorgefassten Meinungen und Bildern die Menschen zu sehen, das uns Verbindende zu suchen und zu pflegen. In diesem Sinne verstehe ich meine Tätigkeit bei der GCM als Möglichkeit, eine friedlichere und gerechtere Gesellschaft mitzugestalten.


Wirkungsfeld/Ort: Katholische Kirche Zürich, Theologe und Seelsorger im Pflegezentrum Bachwiesen


Kontakt

Gemeinschaft von Christen und Muslimen in der Schweiz
Postfach 2232
3001 Bern

E-Mail: info@g-cm.ch
PC-Konto: 30-35619-1

Webseite: Cyril Wendl


Themen

  • Toleranz
  • Respekt
  • Geduld
  • Austausch
  • Zusammenleben

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