Aktuelle Ereignisse

Vergangene Ereignisse

1. August im Haus der Religionen
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Datum:
1. August 2018
Xenosophie-Projekt - Eine Studie zur Wahrnehmung von Christen, Juden, Muslimen und Atheisten in der Schweiz

Link zur Teilnahme an einer SNF-Studie der Universität Bern zum Abbau von Vorurteilen zwischen Schweizern und Ausländern sowie zwischen unterschiedlichen Religionsgemeinschaften: http://www.xeno.unibe.ch/

Datum:
10. Juli 2016
Si ma vérité n'est pas ta vérité - réunion, 16 novembre 2017
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Datum:
16. November 2017
1. August im Haus der Religionen
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Datum:
1. August 2018
Iftaressen in der Moschee (13. Juni)
Datum:
14. Juni 2016
Ein Paar - Zwei Religionen
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Datum:
31. Dezember 2017
Bücherherbst

Herbst ’18: ein neues Buch von Thilo Sarrazin über, rsp. gegen den Islam, wenig neues, aber viel Aufregung. Immerhin: einhellige Verrisse des Feuilletons. Muss man Pamphlete, einseitige Bücher, Vielbesprochenes und -gelesenes selber lesen? Nicht, wenn im gleichen Jahr Gescheiteres zu haben ist, Umfangreicheres, Spannenderes.
Der Titel von Christopher de Bellaigue: «Die islamische Aufklärung. Der Konflikt zwischen Glaube und Vernunft» liess mich erst allerdings etwas anderes erwarten. Eine Art ‘Klassiker’ zu philosophischen Debatten aus der islamischen Blütezeit, als Europa rückständig, ‘unaufgeklärt’ war, und der Kulturimport vom aus dem Orient kam (zu dieser Ära scheint mir der Autor denn auch am ehesten einem alten Geschichtsklischee aufgesessen zu sein – der überschätzten Bedeutung von Tours und Poitiers (S. 31))… Vielmehr startet der Band allerdings dort, wo viele Geschichtsbetrachtungen zum Islam ausblenden oder abbrechen: Gewählt wird das Jahr 1798, da Napoleon ‘beiläufig eine der Kronjuwelen des Osmanischen Reiches annektiert’ habe, Ägypten (S. 41). Mit Kairo, Istanbul und Teheran werden drei exemplarische Schauplätze gewählt, die zeigen, wie die Moderne, die Aufklärung (die «westliche» diesmal), den Nahen und Mittleres Osten nicht in Ruhe liessen; wie eigene Reformen angestossen wurden, die islamische Welt, ihre Menschen in Bewegung gebracht...  
Wir begegnen dabei nicht nur pulsierenden oder verschlafenen Metropolen, je nachdem, sondern Figuren, die lebendig gezeichnet werden. Politiker, Denker, Reformerinnen, die erleben, durchleben, durchdenken, wie sich die Moderne und der Islam befruchten oder begegnen bis bekämpfen (Muhamad Ali, Hassan al-Attar, Rifaa al-Tahtawi, Namik Kemal, Amir Kabir (das marmorne Badehaus seiner Hinrichtung wird noch heute von traurigen Iranern besucht), Jamal al-Din «Afghani», Halide Edib, Muhammad Abduh – aber eben auch die «Reaktionäre» Hassan al-Banna, Sayyd Qutb).
Und es ist ein Lehrstück, die Geschichte mal aus anderer Warte wahrzunehmen. Dabei macht der journalistische Stil die Lektüre durchaus unterhaltsam. Auch wenn etwa die berüchtigte Aufteilung des «Sykes-Picot-Abkommens» (die zertrümmert zu haben sich das Kalifat des IS gebrüstet hatte) relativiert wird, so zeigt doch die Aufteilung des Nahen Ostens anhand einer Karte, die Sykes mit einer Linie vom ‘e’ auf der Karte (Acre / Akkon) zum ‘k’ am Schluss von Kirikuk zog (S. 408), wie sorglos der Westen mit einer Region umging, die ihm heute um so grössere Sorgen bereitet.
Auch wenn der Autor den Islam als «anspruchsvolleste und umfassendste aller Religionen» (S. 416) tituliert, scheut er sich nicht, den Finger auf wunde Punkte zu legen. Wer in der Geschichte zurück blickt, wird die Gegenwart differenzierter wahrnehmen. Der Konflikt zwischen Glaube und Vernunft müsste keiner sein – und geht weiter. Auch das verbindet ja die Religionen der Welt, wäre ich versucht zu sagen…
 
Thomas Markus Meier
 
Christopher de Bellaigue: Die Islamische Aufklärung. Der Konflikt zwischen Glaube und Vernunft. Wissenschaftliche Buchgesellschaft 2018 (englisches Original 2017), 542 Seiten

Datum:
15. Oktober 2018
Muslimisch-christliche Festprogramm Erst-August-Feier
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Datum:
1. August 2016
Islam und Christentum: 3 Begegnungen
Datum:
26. Oktober 2016
Alle reden vom Krieg – WIR reden vom Frieden! 18. November 2017
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Datum:
18. November 2017

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